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Frühe Sender

frueh-spark3.jpgFrühe Sender. Informationen und Schaltbilder von frühen Sendern

 

Den ersten Hochfrequenz-Sender hat Heinrich Hertz gebaut. Marconi und bald danach auch Slaby und Graf Arco setzten dann schon Sender ein, die immerhin Reichweiten von einigen hundert Metern bis einigen hundert Kilometern aufwiesen. Es handelte sich zuerst um reine Morsezeichen-Sender, Rundfunksender (wie im Voxhaus) kamen viel später hinzu. Für den technisch interessierten Leser, der sich ein wenig mit der Technik auskennt, folgend einige Daten und Informationen:

 

 

Lesen Sie mehr über DEN frühen deutschen Sender in Sacrow.

 

 

Stark gedämpfte Schwingungen. (Kein Rundfunk möglich)

  • Marconi-Sender (1897), Knallfunken- Sender

Schwach gedämpfte Schwingungen (Kein Rundfunk möglich)

  • Löschfunken- Sender, tönende Löschfunken- Sender (1908).

Ungedämpfte Schwingungen (Rundfunk möglich)

  • Lichtbogen-Sender (1903).

  • Maschinen-Sender, Maschinen-Sender mit Frequenz- Verdopplung und Vervielfachung (1911).

  • Röhren-Sender (1913). Mit Einführung dieser Sender wurde der Rundfunk erst praktikabel.

 

frueh-spark1.jpg
Knallfunkensender, rechts an den beiden Punkten schlagen die Funken über.

Ungefähr in der Mitte die Morsetaste.

 

 

frueh-spark2.jpg

Antennenkreis. Die Energie vom Knallfunken wird zur Antenne ausgekoppelt.

 

 

frueh-quench.jpg

Tönender Löschfunkensender
(Der linke Teil dient der Zündimpulserzeugung. F ist die hintereinander geschaltete Löschfunkenstrecke),

ganz rechts obengeht es zur Antenne. Ungefähr in der Mitte die Morsetaste.

 

 

frueh-engine.jpg

Maschinensender

Links mit dem ~ Zeichen ist der eigentliche Sender-Motor zu sehen, die nach rechts folgenden Stufen vervierfachen (zwei mal Verdoppung) die Motor-Umdrehungsfrequenz von 6000 auf 24000. Damit ergibt sich eine Sendefrequenz von 24000 Hz (Längstwelle).

Oben in der Mitte die Morsetaste.

 

 

-frueh-voxschem.gif

Röhrensender (wie im Voxhaus verwendet)

Links das Mikrophon mit dem Anpasstransformator, dann folgt die Modulatorröhre und schließlich

die Hochfrequenz-Röhre mit dem abstimmbaren Schwingkreis und die Antennenauskopplung.

Dieser rundfunkfähige Sender wird amplituden-moduliert (damals üblich auf Langwelle, Mittelwelle und Kurzwelle).

 

Mehr zum Begriff "Funk" und "Rundfunk" und "Radio"

 

 

 

1997 /22.08.2013

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