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Radiowerbung der frühen Jahre. Teil 1 von 8


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Schaltungsanalyse des

Opta 838

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Rundfunk-Werbung auf Papier (damals noch gern Reklame genannt) war zur Zeit der Einführung des Rundfunks (also ab 1923) DAS Mittel der Wahl, um die das neue Medium bekannt zu machen. In Zeitungen, Zeitschriften und Büchern wurden die Produkte der Radio-Welt vorgestellt und beworben.

 

Betrachtet man heute, fast hundert Jahre danach, diese Werbungen, sehen sie vielleicht eigenartig und fremd aus, aber ein gewisser Reiz geht von ihnen doch sicher aus? Damals war diese Art der Werbung, auch des Layouts und der grafischen Gestaltung, teilweise hochmodern und "cool".

 

- auf die Werbungen klicken -

 

 

Faltdoppelblatt der Radio AG D. S. Loewe von 1931

DinA6-Format.

Loewe hielt noch 1931 ein wenig an Radios mit getrenntem Lautsprecher fest, während andere Firmen

schon eher den Weg zu kompletten Radios mit eingebautem Lautsprecher gingen.

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Der legendäre Ortsempfänger mit dem ersten "integrierten Schaltkreis" OE333.

 

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Werbeblätter Radio AG D. S. Loewe von 1931

 Im DinA4-Format von 1931

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Spezialwerbung für Loewe-Röhren

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Lautsprecher waren unbedingte Zierde in Wohnräumen, entsprechend teilweise aufwendig wurden sie gestaltet.

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Ein Lautsprecher mit ansprechender Stoff-Gestaltung.

 

 



Nora-Werbung von 1938:

Eine elegante Dame hört Radio.

 

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.. gut gezeichnet.

 

 


 

Opta Radio AG. 1938:

 

 

opta1938.jpg

Werbung des Berliner Firmensitzes von Opta Radio, Radio AG DS Loewe, Steglitz.

Modelle mit teilweiser Art Deco - Anmutung.

 

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Der Opta 838 (als Wechselstrom-Ausführung)

Hier das Schaltbild (mit Schaltungsanalyse):

Achtung: Bei Ankicken öffnet sich eine neue Seite, um das Schaltbild gut darstellen zu können!

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opta-838-schalt-2.jpg

-- Anklicken --

Opta 838-Schaltbild wird in  einer Extra-Seite gezeigt. Danach dieses Fenster schließen.

 

Schaltungsanalyse des Opta 838:

Das Gerät verfügt über eine HF-Vorstufe, es kommt ein Dreifach-Drehkondensator zum Einsatz. Es werden zwei Doppeldioden zur ZF-Gleichrchtung, zur Regelspannungserzeugung und zur AFC genutzt.  Das NF-teil verfügt über keine Gegenkopplung und der Endstufen-Kathodenwiderstand ist nicht wechselstrommäßig überbrückt.  Als Besonderheit muss genannt werden: 1) Automatsiche Scharfabstimmung (AFC), abschaltbar und 2) Spannungsstabilisierung mit Glimmröhre für die Schirmgitter von HF-Stufe, Mischstufe AFC-Röhre und ZF.

 

Derzeit noch unklar:

Das Gerät soll verfügen über einen "Verbundschalter" für Trennschärfenregler, Klangblende und Tiefton-Wuchter verfügen.

Teilweise noch Fragen dazu:

 

a) ? = Der Umschalter im Antennenbereich mit den beiden Parallelwiderständen. HF-Dämpfung, warum? Irgendein mir nicht klarer Zusammenhang mit "Tiefton-Auswuchter".

 

b) ?? = Geklärt. Arbeitspunkteinstellung der AFC (nicht von aussen bedienbar).

 

c) Wo wäre eine Tiefton-Wuchter-Stellmöglichkeit? Bei der Werbung zum Opta 739 wird ein Zusammenhang mit der Tieftonwucht und Nahempfang hergestellt. Damit ist die Zuschaltung eines Parallelkondensators zum Kathodenwiderstand der Endröhre gemeint. Beim 838 ist das aber nicht so.

 

d) ??? =  Geklärt. Trennschärfe-Schalter (ZF-Bandbreite).


 


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 22.06.2014 / 15.03.2017

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