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Gebrauch von Kristall-Kopfhörern beim Detektorempfänger

 

In der guten alten Detektor-Zeit wurden 2000-4000 Ohm Kopfhörer benutzt. Diese Kopfhörer sind heute schon schwer zu bekommen. Als Ersatz können kleine Kristall-Kopfhörer benutzt werden. Für den Anschluss am Detektor muss aber ein 50-150 K Ohm-Widerstand parallel geschaltet werden.

 

Fuer die meisten Germanium-Dioden ist ein Wert von 68 K Ohm ein guter Wert (getestet wurden 1N34, 1N60, AA112, OA95, etc). Dieser Widerstand verhindert leichte bis starke NF-Verzerrungen, die abhängig vom Dioden-Typ auftreten können. Der Gleichstrom-Innenwiderstand (nicht die Impedanz) des Kristallhoerers ist extrem hochohmig.

 

Es kann so kein Gleichstrom durch die Diode fliessen. Der Parallel-Widerstand bringt die Diode in guenstige Arbeitspunkte. Trotz macher Diskussionen in Internet-Foren: Kristallhörer und Parallelwiderstand gehören zusammen! Leider neigen einige der derzeit auf dem Markt erhältlichen Kristallhörer (aus Taiwan?) zu kurzen Aussetzern.

 

Details zum Parallel-Widerstand: Beste Ergebnisse bringt der Kristall-Hörer, wenn zur Gleichstromanpassung ein Widerstands-Potentiometer genutzt wird. So können unterschiedliche Dioden und unterschiedliche Sendefeldstärken an den Kristall-Hörer angepasst werden. Es wird auf höchste Verzerrungsfreiheit bei geringster Belastung des Schwingkreises justiert. Als Potentiometer ist ein lineares 100 k oder 250 k OHM Poti geeignet. Hier ein Schaltungs-Vorschlag. Mehr Informationen zu Kopfhörern hier.

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