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Kurzwellen DX-Detektor. Projekt 3 Bauvorschlag

Der Detektor hat eine Spinnennetz-Spule. Dieser Spulen-Typ bringt auch im KW-Bereich eine hohe Schwingkreis-Guete.

Die Antenne wird mit einem 50 pF Drehko angepasst. Wenn Sie eine hohe Schwingkreis- Guete wollen, verwenden Sie fuer den Schwingkreis-Drehko einen luftisolierten Drehko.

 

Die Antenne schliessen Sie an Punkt 1 oder an Punkt 2 an:

  • 1 = hoehere Lautstaerke, geringere Selektivitaet.
  • 2 = Hoehere Selektivitaet, geringere Lautstaerke.

Beste Antennenlaenge ca. 10 Meter.

Versuchsweise die Diode nicht an der Anzapfung anschliessen - sondern am "heissen" Ende der Spule. KW-Signale am Detektor sind prinzipiell leiser als bei einem Gerät für MW.

 

Mit dem Detektor sind in Berlin 26 Stationen hoerbar. Groesste Entfernung 4000 Km.

 

Verwenden Sie einen Kristall-Ohrhoerer.

 

Nachtrag: Noch höhere Güte. Wickelt man zuerst auf einen Pappkörper eine Spule mit blanken dicken versilberten Kupferdraht (1-2 mm) Silberdraht dicht Windung an Windung und enfernt dann vorsichtig den Spulenkörper und zieht dann LEICHT die Windungen auseinander - sodaß sich die Windungen NICHT berühren - und fixiert diese Spule so in der Schaltung, ergibt sich eine Spule hoher Güte! Der Spulendurchmesser und die Spulenlänge sollte ein gedachtes Quadrat ergeben (gleiche Seitenlänge). Kurzer Verbindungsaufbau aller Leitungen des Detektors, es kommt auf jeden cm an!

 

Die Windungszahl und der Spulendurchmesser sollte durch Experiment ermittelt werden. Beispiel: 3 cm Durchmesser 8 Windungen mit Windungsabstand von 1-2 mm. Probieren, wo man im KW-Bereich gelandet ist. Der Zielbereich sollte des 49 Meter oder 31 Meter - Band sein. Aber auch die Tropenbänder 90 Meter bis 50 Meter können lohnen. Die oberen Bänder über 30 Meter - 11 Meter bringen immer weniger Feldstärke, der Empfang wird schwierig.

 

DX receiver spider web coil

Lackdraht 0,8 mm. 11 Windungen. Spulenkarton 1 mm. Anzapfung 1: 4 Windungen von Masse. Anzapfung 2: 8 Windungen von Masse.

 

Bei Frequenzen über 10 MHz Silberdraht mit 1,5 - 2,5 mm Durchmesser als Zylinder-Luftspule verwenden.

 

 

Selektions-Probleme (Durchschlagen anderer KW-Sationen):

Je höher der gewünschte Frequenzbereich, desto kritischer wird die Kreisgüte. Die Selektion wird mit steigender Frequenz geringer. Bei Frequenzen über 10 MHz ist ein Luftdrehko zwingend erforderlich, die Spule muss aus dicken versilbertem Draht (Durchmesser größer 1 mm, besser 2 mm) als Luftwickel konstruiert werden, kurze Silberdraht-Leitungen, keine Metallteile dicht am Schwingkreis.

 

Auch durch eine Antennen-Ankopplung über  eine Antennen-Koppelspule ist eine Selektions / Empfindlichkeits-Steigerung realisierbar.

 

Sollten starke KW-Stationen mit gewisser Frequenzablage durchschlagen, kann man in gewissen Grenzen mit KW-Sperrkreisen, die in die Antennenleitungen eingeschleift werden, Besserung erzielen. Auch zwei Sperrkreise in Reihe sind machbar. Es geht sogar den Sperrkreis induktiv an den Detektor-Schwingkreis zu koppeln, der entzieht dann dem Detektor-Kreis auf der Sperrfrequenz Energie. Auch für die Sperrkreise gilt das Gleiche für Drehko und Spule, wie im Vorabsatz beschrieben.

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